Lufthansa Aktie 667979 / DE0008232125
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04.08.2026 07:21:41
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Lufthansa verdient im 2. Quartal weniger als erwartet
DOW JONES--Die Lufthansa Group hat im zweiten Quartal 2026 bei höheren Einnahmen operativ und unter dem Strich weniger verdient als am Markt erwartet. Haupttreiber für den Ergebnisrückgang waren die Kerosinkosten, die rund 750 Millionen Euro über Vorjahr lagen, und finanzielle Belastungen in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro durch Streiks, wie der im MDAX notierte Airline-Konzern mitteilte.
Lufthansa kündigte an, dass die Kapazitäten der Passagierairlines im Gesamtjahr nun auf Vorjahresniveau liegen werden. Bisher hatte der Konzern auch einen Anstieg um bis zu 2 Prozent in Aussicht gestellt. Die Nachfrage sei jedoch intakt.
"Wir schauen heute auf ein anspruchsvolles zweites Quartal zurück, das erneut von Krisen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt war. Trotz unserer nochmals verbesserten Auslastung und deutlich gesteigerten Durchschnittserlösen konnten die signifikant gestiegenen Treibstoffkosten nicht vollständig kompensiert werden", sagte Konzernchef Carsten Spohr laut Mitteilung.
Der Konzernumsatz legte im Zeitraum April bis Juni um 8 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro zu.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach auf 383 Millionen Euro ein, von 870 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte EBIT-Marge schrumpfte von 8,4 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 3,4 Prozent im abgelaufenen Quartal. Haupttreiber für den Ergebnisrückgang waren Treibstoffkosten, die rund 750 Millionen Euro über Vorjahr lagen, sowie finanzielle Belastungen in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro durch Streiks, wie der Konzern mitteilte.
Unter dem Strich stand ein Konzerngewinn von nur noch 123 Millionen Euro gegenüber rund 1 Milliarde Euro im zweiten Quartal des Vorjahres.
Der bereinigte freie Cashflow belief sich auf minus 365 Millionen Euro gegenüber plus 138 Millionen in Vorjahreszeitraum.
Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 11,1 Milliarden Euro, einem bereinigten EBIT von 401 Millionen Euro und einem Konzerngewinn nach Steuern und Anteilen Dritter von 331 Millionen Euro gerechnet. Den freien Cashflow sah der Markt bei minus 50 Millionen Euro.
Kontakt: redaktion.de@dowjones.com
DJG/sha/rio
(END) Dow Jones Newswires
August 04, 2026 01:21 ET (05:21 GMT)
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