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Im Visier von Leerverkäufern |
27.02.2025 20:47:43
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Shortseller-Bericht belastet AppLovin-Aktie: Datendiebstahl von Meta?

Die Aktie von AppLovin, einer Plattform für Anwendungstechnologie, ist ins Visier von Leerverkäufern geraten. Die Vorwürfe der Shortseller wiegen schwer, das Unternehmen wehrt sich.
• Datenklau von Meta?
• Werbebetrug steht im Raum
Mit einem Kurssturz haben Aktien von AppLovin am Mittwoch an der NASDAQ auf aktuelle Entwicklungen reagiert: Der Anteilsschein schloss 12,22 Prozent schwächer bei 331,00 US-Dollar. Im Handel am Donnerstag geht es erneut zeitweise 2,12 Prozent auf 323,99 US-Dollar nach unten.
Shortseller Fuzzy Panda mit scharfen Vorwürfen
Der Shortseller Fuzzy Panda Research hatte zuvor einen Bericht veröffentlicht, in dem man dem Mobile-Ad-Tech-Unternehmen unter anderem "Werbebetrug" und zweifelhafte Geschäftspraktiken vorwarf. Dabei nahmen sie insbesondere auf AXON 2.0 Bezug, jenen Black-Box-Algorithmus für maschinelles Lernen (ML), der als "Vermittler" zwischen Werbetreibenden und Publishern fungiert und der AppLovin zu starkem Wachstum verholfen hat. "Unsere Recherchen haben ergeben, dass Axon 2.0 der Knotenpunkt eines Kartenhauses ist, das auf Taktiken aufbaut, die von Experten als "Werbebetrug" bezeichnet werden. Wir glauben, dass AppLovin alle Tricks angewendet hat. Uns wurde gesagt, dass sie im Rahmen ihrer E-Commerce-Offensive Daten von Meta stehlen. Wir haben auch herausgefunden, dass AppLovin Verbraucher und ihre Daten auf eine Weise ausbeutet, die eindeutig gegen die App-Store-Richtlinien von Google und Apple verstösst", teilte der Leerverkäufer mit.
Zweiter Shortseller schliesst sich an
Auch ein anderer Leerverkäufer, Culper Research, nahm AppLovin zeitgleich kritisch ins Visier: "AppLovin schreibt AXON 2.0 konsequent die Wende in seinem Mobile-Gaming-Geschäft in den letzten zwei Jahren zu und hat nun seine Werbung für AXON 2.0 verdoppelt, in seinen Behauptungen, dass das Unternehmen bald auch die E-Commerce-Werbung revolutionieren wird. AppLovin möchte Investoren glauben machen, dass AXON 2.0, in den Worten von CEO Adam Foroughi, "eine Blackbox" ist - nicht reproduzierbar, unergründlich und genial. Wir glauben jedoch, dass AppLovin AXON 2.0 weitgehend als Werbemittel eingesetzt hat - als Nebelwand, um die wahren Treiber seiner Mobile-Gaming- und E-Commerce-Initiativen zu verbergen, die beide nicht viel mit KI zu tun haben. Mit einer Marktkapitalisierung von 173 Milliarden US-Dollar in der Spitze glauben wir, dass AppLovin als die grösste US-Aktienwerbung in die Geschichte eingehen könnte, die seit mindestens der globalen Finanzkrise gescheitert ist", heisst es in einem Bericht.
Doch die Vorwürfe gehen noch deutlich weiter: Laut Culper Research sei der jüngste Erfolg des Unternehmens im Bereich Mobile Gaming auf "die systematische Ausnutzung von App-Berechtigungen zurückzuführen", die es Werbetreibenden selbst ermögliche, stille, durch Hintertüren ausgelöste App-Installationen mit nur einem einzigen Klick direkt auf die Telefone der Benutzer zu laden, betont der Leerverkäufer. Da AppLovin grösstenteils pro Installation bezahlt werde, führe jede illegale Installation direkt zu Gewinn. Darüber hinaus sei man davon überzeugt, dass AppLovins aufkeimende E-Commerce-Initiative "ein Täuschungsmanöver" sei, das das Unternehmen von Anfang an zu seinen Gunsten manipuliert habe.
Beide Unternehmen haben zudem mitgeteilt, Leerverkaufspositionen bei AppLovin eingegangen zu sein, also auf den Absturz der Aktien zu wetten.
AppLovin-CEO versucht die Wogen zu glätten
Als Reaktion auf die Berichte der Leerverkäufer hat sich der CEO von AppLovin, Adam Foroughi, in einem auf der Homepage veröffentlichten Brief an Aktionäre, Geschäftspartner und das Team gewandt. "Es ist enttäuschend, dass einige schändliche Leerverkäufer falsche und irreführende Behauptungen aufstellen, die darauf abzielen, unseren Erfolg zu untergraben und unseren Aktienkurs zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil zu drücken, anstatt die ausgeklügelten KI-Modelle anzuerkennen, die unser Team entwickelt hat, um die Werbung für unsere Partner zu verbessern", dementierte er die Vorwürfe der Shortseller.
Zudem nahm er konkret Bezug auf einige der Vorwürfe und betonte, dass die AppLovin-Plattform den Richtlinien der App Stores unterliege - ebenso wie alle Spiele, die von Seiten des Unternehmens beworben werden, den Richtlinien der App Stores entsprechen müssten. "Unser Geschäft basiert auf Transparenz und Integrität. Unsere Partner geben jährlich Milliarden aus, weil wir echten, inkrementellen Wert in Form von Einnahmen erzielen, die direkt auf die ausgegebenen Werbedollar zurückzuführen sind - was beweist, dass unser Geschäftsmodell sowohl legitim als auch profitabel für Partner ist."
Zum Vorwurf, dass Apps quasi "durch die Hintertür" auf Kundengeräten installiert würden, erklärte Foroughi: "Jeder Download ist das Ergebnis einer expliziten Benutzerentscheidung - sei es über den App Store oder unser Direct Download-Erlebnis. Unser Wirtschaftsmodell verlangt, dass Anzeigen zu echtem, hochgradig zielgerichtetem Engagement führen, um sicherzustellen, dass unsere Kampagnen aussagekräftige, messbare Ergebnisse liefern".
Zudem wehrte er sich gegen die von Fuzzy Panda erhobene Behauptung, man würde Daten von Kindern tracken. "Unsere Bedingungen und Richtlinien verbieten ausdrücklich Apps, die ausschliesslich für Kinder entwickelt und/oder an sie gerichtet sind, Partnern, uns Kinderdaten bereitzustellen und Partnern, unser SDK in Verbindung mit Kinderdaten zu initialisieren".
Redaktion finanzen.ch
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