| Snapshot | Kurse & Realtime | Charts & Tools | Nachrichten | Derivate |
|---|---|---|---|---|
| Übersicht | Realtimekurs | Chart (gross) | Nachrichten | Strukturierte Produkte |
| Historisch | Chartvergleich |
| "Bitcoin-Jahrhundert" |
12.09.2026 22:33:00
|
Bitcoin vor Rally? Was CZ jetzt grösser als Gold sieht
Auf der Bitcoin Asia 2026 in Hongkong erklärt Binance-Mitgründer Changpeng Zhao, warum er den Wettlauf zwischen Bitcoin und Gold für so gut wie entschieden hält.
- Changpeng Zhao sieht Bitcoin schon in wenigen Jahren wertvoller als Gold
- Aktuellen Marktwert-Abstand zu Gold beziffert er auf das Zehnfache
- Für Kryptoreserven rät er zu den fünf grössten Coins, nicht nur zu Bitcoin
Wird Bitcoin Gold schneller als erwartet als wichtigstes strategisches Reserve-Asset der Welt ablösen? In einer Keynote-Diskussion spricht Binance-Mitbegründer Changpeng Zhao, auch als CZ bekannt, mit Moderator Kevin Follonier ("When Shift Happens") über die langfristige Vision für das "Bitcoin-Jahrhundert". CZ erläutert, warum das Erreichen der 1-Million-Dollar-Marke durch den Bitcoin-Kurs nur eine Frage der Zeit ist und warum Staaten strategische Krypto-Reserven anlegen müssen.
Bitpanda ist der BaFin-lizenzierte Krypto-Broker aus Österreich und offizieller Krypto-Partner des FC Bayern München. Erstellen Sie Ihr Konto mit nur wenigen Klicks und profitieren Sie von 0% Ein- und Auszahlungsgebühren.
CZ sieht nur noch ein Zehntel Abstand zu Gold
Auf die Frage, ob Bitcoin als strategische Reserve für Staaten irgendwann wichtiger wird als Gold, antwortet Zhao ohne Umschweife: Für ihn ist das keine Frage des Ob, sondern des Wann. Zwar räumt er ein, dass grosse Länder für eine solche Umstellung viele Jahre benötigen, weil etablierte Mechanismen zur Bewertung und Verwahrung von Gold erst durch entsprechende Krypto-Strukturen ersetzt werden müssen. Ein Erreichen der Marke von einer Million US-Dollar pro Bitcoin hält er jedoch bereits weit vor dem 25-Jahres-Horizont für realistisch, womöglich schon im nächsten Bullrun.
Den Trend hält Zhao für unaufhaltsam, nicht zuletzt, weil der Marktwert-Abstand zwischen Gold und Bitcoin mit dem Zehnfachen vergleichsweise gering ist. Dass Bitcoin auf dem Weg an die Spitze noch von einer anderen digitalen Währung überholt wird, hält er nach aktuellem Stand für extrem unwahrscheinlich.
Warum CZ auf institutionelles Umdenken setzt
Den Rückenwind für seine These sieht Zhao vor allem in der Verschiebung der institutionellen Wahrnehmung. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre habe sich die Haltung der traditionellen Finanzwelt gegenüber Bitcoin spürbar gewandelt. Ein wesentlicher Treiber sei das schnelle Wachstum tokenisierter Wertpapiere auf Kryptoplattformen, das in den kommenden zehn Jahren weiter an Fahrt gewinnen dürfte. Wer über tokenisierte US-Aktien zum ersten Mal mit Krypto-Infrastruktur in Berührung komme, baue darüber häufig auch eine erste Position in Bitcoin auf.
Als weitere Wachstumstreiber für die nächste Dekade nennt Zhao den Zahlungsverkehr, Stablecoins und KI-Agenten. Da künftig Milliarden autonomer KI-Systeme Geschäfte abwickeln werden, greifen diese zwangsläufig auf Kryptowährungen und Stablecoins als natives Zahlungsmittel zurück. Zudem könnten führende KI-Unternehmen eigene Utility-Tokens herausgeben, um den enormen Kapitalbedarf für Rechenzentren zu finanzieren.
Bitcoin, Ethereum oder BNB? Wie CZ Staaten zur Kryptoreserve rät
Bei der konkreten Ausgestaltung staatlicher Kryptoreserven rät Zhao von einer reinen Bitcoin-Position ab. Sein Vorschlag: Länder sollten sich an den fünf grössten Kryptowährungen nach Marktwert orientieren und diese entsprechend ihrer Marktkapitalisierung gewichten (unter Ausschluss von Stablecoins). In der Praxis führt dies meist zu einer Bitcoin-Quote von etwas mehr als 50 Prozent, ergänzt um Positionen wie Ethereum und BNB. Eine breite Aufstellung fördere die Innovation im gesamten Ökosystem, wovon letztlich auch Bitcoin profitiere.
Ob sich CZs Prognose bewahrheitet, dürfte sich zuerst an der Entwicklung staatlicher Reserveprogramme und der Regulierung von Stablecoins in den kommenden Jahren zeigen. Ein möglicher Gradmesser ist ausserdem, wie schnell weitere Länder dem Beispiel der Vereinigten Arabischen Emirate bei der Lizenzierung von Kryptoplattformen folgen.
Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.ch
Weitere Links:
BITCOIN KAUFEN? DAS SOLLTEN SIE JETZT WISSEN!
Was beim Einstieg wirklich zählt: Sichere Handelsplätze finden, wichtige Grundlagen und aktuelle Trends verstehen.
Jetzt informieren und fundiert in Bitcoin investierenTop Kryptowährungen
| Bitcoin | 66’764.13180 | 5.96% | Handeln |
| Vision | 0.03503 | 1.68% | Handeln |
| Ethereum | 2’162.56756 | 7.17% | Handeln |
| Ripple | 1.15233 | 7.75% | Handeln |
| Solana | 93.19427 | 11.27% | Handeln |
| Cardano | 0.18479 | 10.59% | Handeln |
| Polkadot | 0.94142 | 5.37% | Handeln |
| Chainlink | 10.18411 | 8.41% | Handeln |
| Pepe | 0.00000 | 7.05% | Handeln |
| Bonk | 0.00000 | 11.53% | Handeln |
Ob Industrie 4.0, Luxusgüter oder Internet-Infrastruktur - hier finden Sie aktuelle Anlagetrends mit vielen Hintergrundinformationen und passenden Trendaktien. Jetzt mehr lesen
Prognosen für Gold, Silber und Öl – Wo stehen die Rohstoffe?
Die wichtigsten Themen im Video:
Gold – sicherer Hafen oder überbewertet?
– Warum Gold trotz Korrektur weiterhin stabil bleibt
– Welche Rolle Geopolitik (z. B. Iran-Konflikt) spielt
– Wie sich Marktmechanismen anders entwickeln als im „Lehrbuch“
Silber – der unterschätzte Gewinner?
– Doppelfunktion als Edelmetall & Industriemetall
– Warum Silber weiterhin Aufholpotenzial gegenüber Gold hat
– Bedeutung der Gold-Silber-Ratio
Lieferketten & kritische Rohstoffe
– Warum Versorgungssicherheit immer wichtiger wird
– Welche Rohstoffe künftig besonders gefragt sind (z. B. Kupfer, Uran, Düngemittel)
– Wie geopolitische Spannungen Preise beeinflussen
️ Ölmarkt vor neuer Preiswelle?
– Auswirkungen der Strasse von Hormus & geopolitischer Risiken
– Warum steigende Energiepreise wahrscheinlich sind
– Chancen für Investoren im Rohstoffsektor
Rohstoffe 2026 – das grosse Bild
– Warum ein starkes Rohstoffjahr erwartet wird
– Welche Faktoren (Inflation, Zinsen, Politik) entscheidend sind
– Strategien für Anleger: langfristig denken statt kurzfristig reagieren