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14.11.2025 23:50:00
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Weniger ist oft mehr: Die optimale ETF-Anzahl im Depot
Exchange Traded Funds gelten als unkomplizierter Einstieg in die Geldanlage. Per Sparplan lässt sich damit breit gestreut und kostengünstig Vermögen aufbauen. Doch wie viele ETFs braucht ein ausgewogenes Portfolio eigentlich?
• Zwei bis drei ETFs bilden für viele Anleger ein sinnvolles Basis-Portfolio
• Zu viele ETFs können das Depot unnötig verkomplizieren und zu Überschneidungen führen
Die Frage nach der richtigen Anzahl an ETFs ist für die Anlagestrategie von Bedeutung. Denn alles auf eine Karte zu setzen, kann bei der Geldanlage zu erhöhten Risiken führen. Dennoch schwören viele Privatanleger, etwa in Foren wie dem Subreddit Finanzen, auf den vermeintlichen "heiligen Gral": Einen einzigen ETF, der das gesamte Portfolio abbildet. Doch lohnt sich dieser Ansatz wirklich - oder sind mehrere Bausteine sinnvoll?
Warum ein einziger ETF oft nicht ausreicht
Die Antwort ist weniger eindeutig, als es zunächst scheint. Ein einzelner ETF sorgt zwar für eine gewisse Streuung, doch laut extraETF ist ein MSCI World beispielsweise stark auf die USA konzentriert. Mehr als zwei Drittel des Fondsvolumens entfallen auf US-Unternehmen, zudem dominieren grosse Technologiekonzerne wie Apple und Microsoft. Das kann zu Klumpenrisiken führen, selbst wenn der ETF auf den ersten Blick breit aufgestellt wirkt.
Aus einem Bericht von beatvest geht hervor, dass ein einzelner ETF die weltweite Wirtschaftsleistung zudem nicht vollständig abbildet. Schwellenländer spielen im MSCI World kaum eine Rolle. Wer ausschliesslich auf einen Industrieländer-Index setzt, verzichtet damit auf potenzielle Wachstumschancen in Asien, Lateinamerika oder Afrika. Auch regionale oder sektorale Abhängigkeiten lassen sich mit nur einem Fonds nur eingeschränkt steuern.
Wie eine sinnvolle ETF-Kombination aussehen kann
Viele Anleger entscheiden sich deshalb für eine einfach umsetzbare Basisstruktur. Laut extraETF hat sich etwa die 70:30-Aufteilung etabliert, bei der ein ETF auf Industrieländer wie den MSCI World mit einem Schwellenländer-ETF wie dem MSCI Emerging Markets kombiniert wird. Dieses Modell deckt einen Grossteil der globalen Marktkapitalisierung ab und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten.
Laut beatvest bevorzugen besonders Einsteigerinnen und Einsteiger jedoch häufig eine noch einfachere Lösung. Ein ETF auf den FTSE All-World oder den MSCI ACWI kombiniert Industrie- und Schwellenländer bereits in einem Produkt. Wer etwas tiefer diversifizieren möchte, kann zusätzliche Bausteine ergänzen, etwa einen ETF auf kleinere Unternehmen, einen Anleihen-ETF oder Rohstoff-ETF zur Verringerung der Schwankungen. Mehr als vier bis fünf ETFs sind für die meisten Privatanleger in der Regel jedoch nicht notwendig, da das Portfolio sonst unübersichtlich werden kann.
Die richtige Anzahl hängt von der persönlichen Strategie ab
Wie viele ETFs im Depot sinnvoll sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Laut extraETF hängt die optimale Zahl von Faktoren wie Risikobereitschaft, Anlagehorizont und persönlichem Wissensstand ab. Ein zu komplexes Portfolio kann das Rebalancing erschweren und birgt das Risiko unbeabsichtigter Überschneidungen. Zu wenige Bausteine dagegen können die Streuung beeinträchtigen.
Beatvest betont, dass es insbesondere darauf ankommt, die eigene Strategie langfristig durchhalten zu können. Für viele Anleger kann bereits ein weltweiter ETF eine geeignete Basis darstellen. Zwei ETFs ermöglichen flexiblere Gewichtungen. Zusätzliche Bausteine können sinnvoll sein, wenn klare Ziele dahinterstehen und die Struktur übersichtlich bleibt.
Am Ende zählt vor allem, dass das Portfolio global gestreut, transparent aufgebaut und einfach zu verwalten ist. Weniger kann in der Geldanlage oft mehr sein, solange die Diversifikation gewährleistet bleibt.
Benedict Kurschat, Redaktion finanzen.ch
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