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Klimapolitik |
14.11.2024 18:04:00
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Plug Power, Ballard Power & Co: Trump stellt sich gegen Clean Energy - Teilentwarnung von Aktienexperten

Donald Trump gilt als Gegner von Erneuerbaren Energien. Die Angst, dass die Politik unter Trump 2.0 die Branche belasten könnte, hat sich bereits kurz nach der Wahl des Republikaners zum neuen US-Präsidenten niedergeschlagen. Doch Analysten verteilen Beruhigungspillen.
• Trump könnte Subventionen und Anreize reduzieren
Aktien von Vertretern Erneuerbarer Energien haben eine harte Handelswoche hinter sich. Die Entscheidung des US-amerikanischen Volkes, Donald Trump zum Nachfolger von Joe Biden im Weissen Haus zu wählen, hatte für kräftige Turbulenzen bei Anteilsscheinen von Plug Power, Ballard Power & Co. gesorgt, auch Aktien von Windkraft- und Solarunternehmen mussten teils deutlich Federn lassen. Hintergrund der Verluste ist die voraussichtliche Klimapolitik unter einer neuen Trump-Regierung: Der Republikaner hatte bereits im Rahmen des Wahlkampfes der Ölindustrie seine Unterstützung ausgesprochen und etwa ankündigt, nicht ausgegebene Klimamittel zurückzufordern.
Experten sehen kein Aus für Erneuerbare
Erneuerbare Energien komplett aufzuhalten, dürfte unter Trump 2.0 allerdings wohl nicht gelingen, geben Experten eine Teil-Entwarnung. "Es ist nicht so, dass unsere Arbeit nicht schwieriger geworden wäre" mit Trumps Wiederwahl, räumt zwar Mindy Lubber, Geschäftsführerin von Ceres, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für saubere Energie einsetzt, unlängst ein. Allerdings gebe es "eine legitime Ader des Opportunismus, des Unternehmergeistes, der neuen Arbeitsplätze, der neuen Wirtschaftsweise, der Geschäftsleute, der Unternehmer, der Leiter von Wirtschaftshochschulen, die sagen: ‚Wir müssen uns mit dem Klimawandel befassen, weil er finanzielle Risiken birgt, materielle Risiken und natürlich auch Risiken für die Menschen", so die Expertin weiter.
Und auch Dan Lashof, US-Direktor des World Resources Institute, sah sich zu einer Erklärung veranlasst, die die Anlegergemüter beruhigen könnte: "Es lässt sich nicht leugnen, dass eine weitere Trump-Präsidentschaft die nationalen Bemühungen zur Bewältigung der Klimakrise und zum Schutz der Umwelt zum Erliegen bringen wird, aber die meisten Führungspersönlichkeiten auf US-Bundesstaaten, Kommunen und im privaten Sektor sind entschlossen, weiterzumachen", erklärte er. "Und Sie können sich darauf verlassen, dass ein Chor von Weltführern bekräftigt, dass sie den Klima- und Naturzielen nicht den Rücken kehren werden."
Eine komplette Abkehr von den Bemühungen, den Klimawandel zu bekämpfen, sieht unterdessen auch Ed Hirs nicht. "Ich glaube nicht, dass ein Präsident Trump den Übergang verlangsamen kann", zitiert Reuters den Energieexperten an der University of Houston. "Er ist bereits in vollem Gange".
Auch Chancen für die Branche
Jason Grumet sieht unter der neuen Trump-Regierung auch Chancen für die Branche. Der Geschäftsführer der Handelsgruppe American Clean Power Association erklärte, dass es während Trumps erster Amtszeit bereits viel Investitionen und Wachstum in der Wind- und Solarindustrie gegeben habe. "Private Investitionen in saubere Energie bringen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Chancen in Kleinstädte und ländliche Gemeinden im ganzen Land, während Hunderte neuer Fabriken in Staaten ans Netz gegangen sind, in denen viel zu viele gute Arbeitsplätze ins Ausland verlagert wurden", so der Experte in einer Erklärung. Er erklärte in diesem Zusammenhang, die Industrie sei "entschlossen, mit der Trump-Vance-Regierung und dem neuen Kongress zusammenzuarbeiten, um diese grosse amerikanische Erfolgsgeschichte fortzusetzen."
Trump 2.0 nicht folgenlos
Dennoch dürfte die Wahl von Trump zum neuen Präsidenten für die Branche und die Bemühungen der USA beim Thema Klimaschutz nicht folgenlos bleiben. Insbesondere die unter der Biden-Regierung beschlossenen Subventionen für Solar- und Windenergie, die im Rahmen des "Inflation Reduction Act" beschlossen worden waren, sind Trump ein Dorn im Auge. Um das Gesetz zu widerrufen, dürfte es Trump aber an Rückhalt fehlen.
"Die Arbeitsplätze und die wirtschaftlichen Vorteile waren in den republikanischen Bundesstaaten so stark, dass es schwer ist, sich eine Regierung vorzustellen, die sagt: ‚Das gefällt uns nicht‘", so Carl Fleming, Partner der Anwaltskanzlei McDermott Will & Emery, der das Weisse Haus unter Biden in Sachen erneuerbare Energien beraten hat, Reuters zufolge. Trump könne die Dinge jedoch am Rande verlangsamen, indem er Bundesbehörden behindere, die IRA-Zuschüsse und -Darlehen vergeben, oder indem er die Bundespachtverträge für Dinge wie Offshore-Windkraft reduziere, so der Experte weiter. "Eine neue Regierung könnte sehr schnell damit beginnen, Budgets zu kürzen oder einzuschränken oder die Freiheit von Behörden einzuschränken, bestimmte Dinge zu tun, die an die Finanzierung gebunden sind".
Redaktion finanzen.ch
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