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Geändert am: 05.07.2024 22:33:08

US-Arbeitsmarktbericht im Fokus: US-Börsen mit neuen Rekordhochs -- SMI geht tiefer ins Wochenende -- DAX beendet Handel etwas höher -- Asiens Börsen letztlich in Rot

Der heimische Markt konnte im Freitagshandel seine anfänglichen Zuschläge nicht verteidigen. Der deutsche Aktienmarkt musste ebenso einen Teil seiner Gewinne abgeben. An der Wall Street ging es aufwärts. Die asiatischen Indizes gaben am Freitag nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt gab am Freitag leicht nach.

So eröffnete der SMI etwas höher und blieb anschliessend auf grünem Terrain. Am späten Nachmittag purzelten die Gewinne dahin und das Börsenbarometer fiel ins Minus, wo es den Handel auch beendete. Sein Schlussstand: 12’006,14 Stellen (-0,52 Prozent).

Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI zeigten sich mit leichten Verlusten. So verliess der SPI den Tag 0,36 Prozent schwächer bei 16’013,59 Zählern, während der SLI sich 0,42 Prozent niedriger bei 1’953,39 Indexpunkten verabschiedete.

Händler erklärten sich die Zurückhaltung mit den französischen Wahlen am Wochenende sowie der beginnenden Sommerferien. Zudem fehlten die Impulse aus den USA, wo die Börsen wegen des Unabhängigkeitsfeiertags am Vortag geschlossen waren. Auch enttäuschende Produktionsdaten aus mehreren Euroländern konnten dem Markt keine Impulse geben. "Das scheint die Investoren nicht gross zu stören", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. Sie hofften zu stark auf eine baldige Konjunkturerholung in Europa.

Vor allem den US-Jobdaten galt laut Händlern die Aufmerksamkeit. Denn von diesen erhofften sich die Marktteilnehmer Hinweise über die weitere Entwicklung der Geldpolitik. So hat sich der US-Arbeitsmarkt im Juni etwas abgekühlt. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag zwar über den Erwartungen lag, auf deren anderen Seit zog zugleich die Arbeitslosenquote überraschend leicht an.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt verliess Anleger im Verlauf etwas der Mut.

So startete der DAX quasi unverändert und legte direkt im Anschluss zu. Am späten Nachmittag schmolzen die Gewinne dahin und er fiel an den Schluss vom Vortag zurück. Er beendet den Freitagshandel noch 0,14 Prozent höher bei 18'475,45 Punkten.

Am Freitagnachmittag folgte mit dem US-Arbeitsmarktbericht das Highlight der Woche. So hat sich der US-Arbeitsmarkt im Juni etwas abgekühlt. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag zwar über den Erwartungen lag, auf deren anderen Seit zog zugleich die Arbeitslosenquote überraschend leicht an.

Unterdessen haben die Spitzen der Ampel-Koalition einen Durchbruch beim Bundeshaushalt 2025 und beim Wachstumspaket erzielt. Das Paket könne im nächsten Jahr zu einem zusätzlichen Wachstum von mehr als einem halben Prozentpunkt führen, das seien 26 Milliarden Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Koalitionskreisen. So sind beschleunigte Abschreibungen von Investitionen, verbesserte Forschungszulagen und Beschäftigungsanreize geplant. Zudem sieht die Einigung vor, dass die Schuldenbremse eingehalten wird.

Nach der Einführung vorläufiger Zölle auf Elektroautos aus China stehen der EU und China derweil intensive Verhandlungen bevor. Vier Monate haben die Parteien jetzt Zeit, dann muss eine Entscheidung getroffen werden, ob auch endgültig hohe Sonderabgaben verlangt werden. Laut einer Untersuchung der EU-Kommission wird die gesamte Wertschöpfungskette für Elektroautos in China stark subventioniert, womit der EU-Autoindustrie Schäden drohen.

WALL STREET

Die US-Börsen tendierten am Freitag weiter bergauf und markierten im Technologiesektor neue Rekordhochs.

Der Dow Jones Index legte vor dem Wochenende um 0,17 Prozent auf 39'375,87 Zähler zu.
Der NASDAQ Composite zog im Sitzungsverlauf deutlich an und verbesserte sich um 0,90 Prozent auf 18'352,76 Punkte.

Nach der Feiertagspause haben sich die Börsen in den USA zu Höchstmarken aufgeschwungen. Rückenwind erhielten sie am Freitag vom Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für den Monat Juni. Dieser gibt der Notenbank Fed Argumente für Zinssenkungen an die Hand. Daraufhin setzten Investoren erneut auf Aktien. Der marktbreite S&P 500 und der technologielastige NASDAQ 100 stiegen auf Rekordstände.

Im Dow sind die Tech-Aktien als Zugpferde der Börsen-Rally nicht so stark gewichtet wie im NASDAQ 100 und im S&P 500. Daher bringt es der Dow seit Jahresbeginn nur auf ein Plus von 4,5 Prozent.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Freitag rote Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 quasi unverändert bei 40'912,37 Punkten. Nach dem starken Wochenverlauf und einem Rekordhoch des Nikkei 225 im frühen Freitagshandel nahmen Anleger in Japan etwas den Fuss vom Gas. Die japanischen Haushaltsausgaben waren im Mai unerwartet stark gefallen. Das mache die Entscheidung der japanischen Notenbank über Zinserhöhungen nicht einfacher, merkten die Marktstrategen der Deutschen Bank an.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite bis Handelsende 0,26 Prozent auf 2'949,93 Zähler. In Hongkong gab der Hang Seng daneben 1,27 Prozent auf 17'799,61 Einheiten ab.

Händler sprachen laut Dow Jones Newswires nach den diversen Allzeithochs bei Indizes, aber zum Teil auch bei Einzelwerten am Vortag von einer ausgeprägten Neigung zu Gewinnmitnahmen. Diese sei verstärkt worden durch Zurückhaltung vor dem im Tagesverlauf anstehenden US-Arbeitsmarktbericht, der in der Zinsdebatte neue Impulse setzen könnte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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