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MDAX 252367 / DE0008467416

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08.06.2026 07:36:36

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - IM MINUS ERWARTET - Die jüngste Talfahrt des Dax dürfte sich am Montag wegen schlechter globaler Vorgaben und der wieder eingetrübten Lage im Nahen Osten nochmals etwas verschärfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start 1,2 Prozent tiefer auf 24.462 Punkte. Er wird damit wohl deutlich unter die 21-Tage-Linie fallen, die aktuell bei 24.700 Zählern verläuft. Die Gewinnmitnahmen an den US-Börsen hatten sich am Freitagabend nach dem US-Arbeitsmarktbericht beschleunigt und dies spiegelte sich zu Wochenbeginn auch im asiatischen Handel wider - vor allem an den technologielastigen Börsen in Tokio, Taiwan und Südkorea, die zuletzt stark von KI-Fantasie profitiert hatten. "Wenn sich der heisseste Tummelplatz plötzlich in eine hektische Fluchtsituation verwandelt, bleibt das den Händlern nicht verborgen", erklärte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management.

USA: - DEUTLICHES NASDAQ-MINUS; DOW UND S&P 500 EBENFALLS IM MINUS - Die am Mittwoch schon eingeleitete Gewinnmitnahmen-Welle bei den heissgelaufenen US-Tech-Aktien hat zu Wochenschluss ein lange nicht gesehenes Ausmass angenommen. Befeuert wurde die Bewegung von einem soliden Jobbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank Fed demnächst ihren Leitzins erhöhen wird. Der von Technologie geprägte Auswahlindex Nasdaq 100 verbuchte am Freitag mit einem Abschlag von 4,77 Prozent den grössten Tagesverlust seit April 2025, als die Märkte gerade den Schock über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump verarbeiteten. Er durchbrach die 30.000- und die 29.000-Marke nach unten und erreichte den tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Aus dem Handel ging der Nasdaq-Index bei 28.957,60 Punkten. Relativ stark mit nach unten gezogen wurde auch der marktbreite S&P 500 , der 2,64 Prozent auf 7.383,74 Punkte verlor. Wie schon zuletzt schlug sich der Dow Jones Industrial besser, der eher Standardwerte abbildet. Er konnte sich der Marktlage mit einem Minus von 1,35 Prozent auf 50.866,78 Punkte aber auch nicht entziehen. Die Wochenbilanz des Dow ist moderat negativ, während der Nasdaq 100 4,5 Prozent verlor.

ASIEN: - DEUTLICHE VERLUSTE - In Asien haben die wichtigsten Börsen wegen der erneuten Eskalation im Nahen Osten, des steigenden Ölpreises und Sorgen über den Fortgang der KI-Rally kräftig nachgegeben. Besonders deutlich waren die Verluste in Japan und Südkorea. Dort hatten die Indizes in den vergangenen Wochen wegen eines Höhenflugs der Technologieaktien besonders stark zugelegt. In Tokio gab der japanische Leitindex Nikkei 225 im späten Handel vier Prozent nach. Der südkoreanische Index Kospi gab zuletzt rund sechs Prozent nach.

                                
DAX             24759,05  -0,75%
XDAX            24491,67  -1,72%
EuroSTOXX 50     6062,07  -0,68%
Stoxx50          5189,29  -0,08%
                                
DJIA            50866,78  -1,35%
S&P 500          7383,74  -2,64%
NASDAQ 100      28957,60  -4,77%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

                             
Bund-Future    125,19  -0,30%
                             

DEVISEN:

                          
Euro/USD    1,1539   0,14%
USD/Yen     160,30  -0,01%
Euro/Yen    184,97   0,12%
                          

BITCOIN:

                                 
Bitcoin                          
(USD, Bitstamp)                  
Bitcoin            62.608  -1,12%
                                 

ROHÖL:

                         
Brent    97,37  +4,28 USD
WTI      94,50  +3,96 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) fordert spürbare Steuerentlastung der Bürger, ARD-Sendung Caren Miosga - Staatseinstieg bei KNDS droht ins Wanken zu geraten, HB - Ifo-Präsident Clemens Fuest warnt vor zusätzlichen Belastungen der Arbeitgeber durch Betriebsrenten-Pflicht, HB - DGB-Chefin Yasmin Fahimi vor Spitzentreffen: Reformpläne gehen in falsche Richtung, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) - Biontech setzt weiter auf mRNA. Mehrere Hundert Mitarbeiter wechseln in das neue Unternehmen der Gründer, HB - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze ist Spekulationen entgegengetreten, wonach er nach der Landtagswahl im September bei unklaren Mehrheitsverhältnissen längere Zeit geschäftsführend im Amt bleiben könnte, Gespräch, Politic

bis 20.30 Uhr: - Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei hat sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) viel mit Migration und dafür zu wenig mit der Polizei befasst, Gespräch mit GdP-Chef Jochen Kopelke, Table Media - Der Wirtschaftsprofessor und Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Jens Südekum, hat sich offen für den Vorstoss des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für eine verpflichtende Betriebsrente gezeigt, Gespräch, HB - Die gemeinschaftlichen EU-Schulden werden laut Berechnungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bald auf mehr als eine Billion Euro steigen, Table Media - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat mit Blick auf anstehende Reformen eine nationale Kraftanstrengung gefordert, aber nicht zulasten der Länder, Gespräch, ARD

In eigener Sache

Trading Signals: Barry Callebaut: Bittersüsse Bilanz

Die Rückkehr zum Volumenwachstum macht Barry Callebaut Hoffnung, doch der Schokoladenriese bleibt unter Druck. Schwache Endmärkte, sinkende Umsätze und neue Risiken durch steigende Kakaopreise belasten die Aktie.

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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’797.09 19.68 SJUBNU
Short 15’106.75 13.72 SLSB2U
Short 15’650.45 8.97 S5B72U
SMI-Kurs: 14’241.77 14.07.2026 17:31:48
Long 13’625.85 19.68 SMB1YU
Long 13’316.91 13.85 S1B77U
Long 12’734.40 8.86 SGHBWU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

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